Weltfriedenstag, wichtiger denn je
Der 01.09. als Weltfriedenstag hat in diesem Jahr besonders an Bedeutung gewonnen. Internationale Konflikte, der Krieg in der Ukraine, die weiterhin dramatische Situation in Afghanistan, all das mahnt uns dazu für den Frieden einzustehen. Die Realität ist bedrückend.
Als Linke verengen wir den Blick nicht auf einzelne Kriege, sondern setzen uns für Lösungen in allen Konflikten ein. Um internationalen Frieden zu erreichen, braucht es eine nachhaltige und pazifistische Außenpolitik, die das Machtgefälle zwischen dem globalen Norden und Süden überwindet und einsieht, dass Waffen keine Kriege beenden.
Laut UNHCR befinden sich weltweit aktuell rund 100 Millionen Menschen auf der Flucht. Jede:r von ihnen hat ein Recht auf Schutz und Asyl, unabhängig seiner Herkunft, Hautfarbe oder Glaubensangehörigkeit. Flüchtende dürfen nicht in Menschen erster und zweiter Klasse unterteilt werden. Wir appellieren daher, dass die Bundesregierung endlich uneingeschränkt das Aufnahmeprogramm für Ortskräfte und deren Angehörige aus Afghanistan umsetzt und den Bundesländern die notwendigen Rechte zur eigenständigen Umsetzung einräumt.
Es ist richtig und wichtig, dass Hunderttausende Menschen weltweit mit Gedenkstunden und Friedensmärschen den Friedenstag begehen. Noch wichtiger aber ist es, sich täglich für Frieden, Entspannung und Abrüstung einzusetzen. Wettrüsten, Waffenlieferungen und Aggression werden niemals einen Krieg beenden, dies gelingt nur durch Diplomatie.
DIE LINKE. in Deutschland und Europa setzt sich für eine nachhaltige Krisenprävention und umfassende Abrüstung ein. Wir werden nicht aufhören das Thema Frieden in dem Mittelpunkt unserer Politik zu stellen, denn nur so kann es gelingen soziale Ungerechtigkeit, menschliches Leid, und die Zerstörung unserer Umwelt zu überwinden.

