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Wahlkampfunterstützung in Berlin - Ein Mobilisierungserfolg für DIE LINKE.

Sebastian Vogt

Als ich die Mail mit dem Aufruf zur Unterstützung der Partei in Berlin von unserer Landesgeschäftsstelle bekam, dachte ich cool, da könnte man ein paar Aktive treffen. Dass es jedoch so viele werden, hatte ich nicht gedacht. Meine Fotos geben ja nur den Teil für einen Abgeordneten wieder. Und es wurden viele Abgeordnete unterstützt.

Mein kleines Abenteuer begann am Freitag 13.01.23  nach der Arbeit. Ich sammelte Niklas aus Drei Gleichen und Philipp aus Jena auf und wir fuhren über A4 und A9 nach Berlin. Abendbrot gab es bei Sam Kullman's Diner kurz vor Berlin an der A9.

Als wir gegen zehn an unserer Unterkunft ankamen, war einchecken noch problemlos möglich. Die Jugendherberge Ostkreuz ist auf sowas eingestellt. Wir bekamen das letzte Zimmer und ersparten uns damit das jonglieren und aufteilen der letzten Nachzügler :)

Samstag ging es dann nach dem Frühstück von 10-13 Uhr zur Unterstützung von Maximilian Schirmer in den Stadtteil Pankow. Wir teilten uns auf. Ein paar blieben am Infostand. Der Rest verteilte Flyer. Problematisch war, dass viele Briefkästen hinter der Hauseingangstür waren. Aber dann macht man halt gleich noch ein Haustürgespräch. Man erfährt etwas über die Probleme vor Ort und kommt an die Briefkästen. Interessant war z.B. ein Problem mit Barrierefreiheit in einer recht neuen Siedlung. Das konnten wir natürlich gleich an das dortige Wahlkreisbüro weitergeben.

Von 13-14 Uhr suchten wir uns eine Kleinigkeit zu essen und fuhren zum Wahlkreisbüro von Katalin Gennburg. Dort gab es Werbematerial und Klemmbrett für den Haustürwahlkampf und Infos zu aktuellen Themen im Bezirk Tretow-Köpenik. Für die, die noch keine Erfahrung mit Haustürgesprächen hatten, gab es noch eine tolle Einweisung und Rollenspiel von Hanno und Moritz. 14:30 uhr legten wir los. Es wurde ein Infostand im Stadtteil aufgebaut und wir schwärmten mit über 30 Leuten in die festgelegten Gebiete aus. Die Arbeit mit der DIE LINKE App funktionierte sehr gut. Nachdem man seinen anfänglich abgesprochenen Teil erledigt hatte, konnte man problemlos weiter Stellen finden, an denen man weitermachen konnte. Einzig das Wetter spielte gegen uns. Es wurde immer windiger und es regnete immer stärker, sodass der Infostand abgebaut wurde und wieder ins Büro ging. Um 19 Uhr hatten auch wir dann die letzten Türen geklopft und gingen zurück ins Wahlkreisbüro. Dort gab es dann ein leckeres Abendessen und gute Gespräche. Alle waren sehr begeistert von den über 1700 geklopften Türen. Zu guter Letzt ging es noch auf einen Absacker mit den Genossen aus Thüringen und Sachsen in die Bar der Jugendherberge Ostkreuz.

Am Sonntag gingen dann viele zur Demo zur Luxemburg-Liebknecht-Ehrung. Ein kleinerer Teil wollte nochmal direkt aktiv werden und verteilte Flyer. Gegen 14:00 Uhr traten wir dann die Heimreise an.

 

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