Nach der Wahl ist vor der Wahl

Am Samstag den 24.10.2009 fand in Tambach-Dietharz die Turnusmäßige Gesamtmitgliederversammlung unseres Kreisverbandes statt. Neben den Rechenschaftsbericht des Kreisvorsitzenden Bernd Fundheller, Schatzmeister und Revisionskommisson wurden auch hohe Ziele für die nächsten zwei Jahre abgesteckt.
Mit 95 % der der Stimmen der anwesenden 61 Genossinnen und Genossen wurde Bernd Fundheller in seinem Amt als Kreisvorsitzender bestätigt.
Vier wichtige Schwerpunkte konnte der Kreisverband für die nächste Zeit schon setzen.

Einsatz für den Frieden durch immer wieder Aufrechterhaltung der Forderung nach der friedlichen Nutzung des Truppenübungsplatze Ohrdruf.

Im Kampf gegen Rechtsextremismus, gilt es das Strategiepapier aus dem Arbeitskreis für Demokratie nach außen bekannt zu machen. Der Kreisverband fordert nach wie vor ein Antifa-Denkmal einschließlich eines Standortes außerhalb des Friedhofgeländes. Die Organisation und Teilnahme an den Gedenktagen des Faschismus werden uns eine Herzenssache sein.

Der Kreisverband wird sich noch enger mit den kommunalen Mandatsträgern vernetzen. Auch eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen und den BI gegen eine überhöhte Kommunalabgaben ist von höchster Wichtigkeit. Die in den Wahlprogrammen aufgestellten Forderung sind Auftrag im täglichen politischen Leben und Maßstab kommunalen Handelns.

Und schließlich muss es bei allen konzeptionellen Vorschlägen, kommunalen Entscheidungen die Bürgerbeteiligung als letzter Entscheidungsträger gelten. Das auf Landesebene angestrengte Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik wird nach besten Kräften unterstützt.

Um diese Ziele gemeinsam angehen zu können und sie auch gemeinsam zu erreichen ist die Effektivität der Meinungsbildung und des Meinungsaustausches zu verbessern. Alle Genossinnen und Genossen sollen sich bei der Gestaltungsmöglichkeit der Arbeit des Kreisvorstandes einbringen. Vorschläge und Ideen zu besseren Kommunikation, der breiten Verteilung der Arbeit, bei den anfallenden organisatorischen Aufgaben und die Nutzung der Kommunalpolitiker zur Veränderung in der Gemeinde sind wichtige Instrumente dafür. Uns muss es gelingen die Partei so repräsentativ in den nächsten Jahren zu machen um den Wählern klar zu machen, ohne die LINKEN geht es nimmer.

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